Schlussbetrachtung

Nun ist es soweit, dies wird mein letzter Blog-Beitrag im Rahmen des Fachs Digitale Kommunikation sein. Seit November 2013 habe ich in insgesamt 26 Beiträgen das Finanzierungsmodell Crowdfunding untersucht. Meine Betrachtung lässt sich in zwei Ebenen gliedern:
Ebene 1: Erläuterungen zum Modell Crowdfunding

In derzeitiger Forschung und Literatur wurden Erfolgsfaktoren im Crowdfunding bereits vielfach untersucht.  Dennis Schenkel fasst die 5 wichtigsten Aspekte für erfolgreiches Crowdfunding sehr treffen in seinem Artikel zusammen:

  1. Crowdfunding beginnt bereits vor dem Startschuss
  2. Crowdfunding beginnt im eigenen Netzwerk
  3. Crowdfunding ist Marketing
  4. Strukturiertes und professionelles Auftreten ist wichtig
  5. Aufwand und Kosten nicht unterschätzen

Im Gegensatz dazu nähert sich der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Gumpelmaier in seinem Blog von einer anderen Perspektive an das Thema und hinterfragt „Warum scheitern Crowdfunding-Projekte?“
Diese erste Betrachtungsebene war nötig, damit ich selbst einen Einstieg in die Thematik bekam, das Konzept kennen lernte und anschließen die Kommunikationsprozesse untersuchen konnte.

Ebene 2: Die digitale Kommunikation im Crowdfunding

Dieser zweiten Ebene gilt die Hauptaufmerksamkeit dieses Blogs. Anhand der Kampagne des Bach-Advent habe ich versucht Faktoren zu identifizieren, die eine wirksame Kommunikation und somit ein erfolgreiches Funding ausmachen.
Zu diesem Zweck habe ich den Social Media Auftritt des Bach-Advent anhand folgender Kanäle untersucht: Website, Startnext, Facebook, YouTube, Online Berichterstattung. Die Analyse erfolgte sowohl mit Hilfe deduktiver Kategorien aus dem Codebuch, als auch mit induktiven Kategorien.
In einem zweiteiligen Ergebnis  konnte ich schließlich meine vier Forschungsfragen aufgrund der Erkenntnisse aus den Inhaltsanalysen beantworten.

Insgesamt habe ich den Verlauf meiner Aktivität auf dem Blog „In the Crowd“ hier nochmals bildlich festgehalten:

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(Quelle: eigene Darstellung; Erfolgsfaktoren in Anlehnung an http://www.kapipal.com/manifesto#de)

Abschließend möchte ich mich bei allen Lesern und meiner Learning-Community für die aktive Beteiligung auf meinem Blog bedanken. Ich hoffe, dass im Verlauf dieser Betrachtung deutlich geworden ist, was unter dem Finanzierungsmodell Crowdfunding zu verstehen ist und welche Faktoren im Rahmen der Kommunikation der Kampagne des Bach-Advent 2013 berücksichtig wurden und welche in Zukunft berücksichtigt werden sollten.

Quellen:

Gumpelmaier, W. (27.05.2012). Warum scheitern Crowdfunding-Projekte? [#cfas]. Abgerufen am 26.01.2014 von gumpelmaier.net: http://gumpelmaier.net/2012/05/27/warum-crowdfunding-projekte-scheitern-cfas/

Kapipal (2014). Kapipalistisches Manifest. Abgerufen am 27.01.2014 von kapipal.com: http://www.kapipal.com/manifesto#de

Schenkel, D. (04.12.2013). 5 Tipps für Crowdfunding. Abgerufen am 26.01.2014 von business-on.de: http://www.business-on.de/crowdfunding-5-tipps-fuer-crowdfunding-_id44679.html

Ergebnis – Teil 2

Zum Einstieg in den zweiten Teil des Fazits möchte ich euch einen Teaser zum ersten Dokumentarfilms über Crowdfunding vorstellen. Dieser beschreibt auf eine tolle Weise was so besonders an dieser Finanzierungsform ist und warum sie ungeahnte Chancen eröffnet.

Auch das Team des Bach-Advent hat im Crowdfunding eine Chance gesehen das Event noch vielfältiger und abwechslungsreicher zu gestalten, so dass jeder Unterstützer und alle Besucher davon profitieren. In diesem zweiten Teil  möchte ich auf die restlichen Forschungsfragen eingehen und Bilanz zur Crowdfunding-Kampagne ziehen.

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  • Inwiefern können positive und negative Aspekte der digitalen Kommunikation identifiziert werden?

Im Fall des Bach-Advents konnten viele positive Aspekte im Bezug auf die digitale Kommunikation gesammelt werden. Ich möchte diese anhand der von mir aufgestellten quantitativen Kriterien vorstellen. Zunächst ist die Klarheit zu nennen. Die im Zuge der Kampagne veröffentlichten Beiträge sind allesamt so formuliert, dass jeder sofort versteht worum es geht. Außerdem thematisieren die Posts größten Teils die Crowdfunding-Kampagne und damit verbunden Information, was zu einer hohen Relevanz der Posts führt und sie somit wesentlich zum Erfolg des Projekts beitragen. Auch die Transparenz innerhalb der Beiträge ist hoch. Das bedeutet, sie bringen dem Fan oder Supporter das Vorhaben des Bach-Advents näher, so dass dieser immer auf dem neusten Stand ist. Im Bezug auf die Originalität ist die digitale Kommunikation im Mittelmaß anzuordnen. Die Beiträge sind sehr textlastig und werden zwischendurch mit Fotos, Videos oder Verlinkungen aufgelockert. Allerdings könnten sie meiner Meinung nach noch strukturierter sein und mehr wiederkehrende Elemente wie die „Sonntagsstatistik“ enthalten. Allerdings sind die vermittelten Emotionen und die Ausdrucksweise in den Posts immer sehr freundlich und positiv. Selbst wenn Probleme angesprochen werden geschieht dies auf eine konstruktive Art und verursacht somit konstruktives Feedback.

Soweit zu den positiven Aspekten der Kommunikation. Nun möchte ich noch einige Dinge ansprechen, die nicht als negativ zu beurteilen sind, aber dennoch verbesserungswürdig sind. Zuerst ist dabei die Frequenz der Beiträge zu nennen. Auf Facebook ist diese mit einem Post innerhalb von drei Tagen noch gut, aber bereits auf Startnext mit einem Post innerhalb von 10 Tagen eher schwach. Auf der Website und YouTube ist die Frequenz der Updates als ungenügend einzustufen da jeweils nur ein Beitrag vorliegt. Natürlich sollen die Projektinitiatoren ihre Community nicht mit Updates nerven und es müssen auch immer sinnvolle News vorliegen, die geteilt werden können, aber dennoch sollte die Community in regelmäßigen Abständen über Fortschritte der Kampagne informiert werden. Ich persönlich würde mindesten einen Beitrag innerhalb einer Woche als sehr sinnvoll erachten, natürlich gerne mehr falls es genügend Content gibt. Anschließend ist noch die Möglichkeit für Feedback zu nennen. Diese besteht indirekt in allen Kanälen, wird aber oftmals kaum genutzt. So ist die Responsivität von Seiten der Community eher schwach ausgeprägt. Auf Facebook und an der Startnext-Pinnwand äußern sich einige Supporter und Fans, aber auf dem Startnext-Blog oder bei YouTube finden sich keinerlei Kommentare. Bei der nächsten Kampagne sollte daher intensiver bedacht werden, welche Zielgruppe online angesprochen werden soll, wofür diese sich interessiert und wie sie in einen Dialog bzw. eine Diskussion verwickelt werden kann, um einen regen Austausch zu sichern. Aufgrund mangelnder Responsivität liegt die Kontrolle der Kommunikation eher auf Seiten der Projektstarter. Die Wirksamkeit der Interaktion kann schlussendlich nicht genau eingestuft werden. Zwar wird eine geringe Responsivität innerhalb der Social Media Kanäle gemessen, aber die Klicks auf YouTube, die Fans auf Facebook und die Artikel in online Ausgaben von Zeitungen sprechen für eine hohe Reichweite. Diese wiederum kann ebenfalls wirksam sein und Supporter akquirieren, ohne dass sich diese Personen an der Kommunikation beteiligen. Dennoch sollte der Versuch unternommen werden die Interaktion zu steigen, um Multiplikatoren für das eigene Projekt zu gewinnen, die selbst online aktiv sind und ihre eigene Community informieren.
Da ich nun alle Aspekte hoffentlich verständlich aufgezeigt habe, werde ich die letzte Frage beantworten.

Der Kommunikationsprozess des Bach-Advent im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne
Positive Aspekte Verbesserungswürdige Aspekte
  • Klarheit der Beiträge
  • Relevanz der Beiträge für Kampagne
  • Transparenz im Bezug auf die Finanzierung
  • Originalität der Beiträge
  • positive Emotionen
  • zu niedere Frequenz der Beiträge
  • mangelnde Responsivität von der Crowd
  • mangelnde Wirksamkeit der Interaktion
  • wenige Multiplikatoren
  • wenige Supporter
  • Welche Tipps und Handlungsempfehlung, bezüglich der Kommunikation innerhalb des Social Web, lassen sich für erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen ableiten?

Zuerst möchte ich anmerken, dass die Betrachtung der Crowdfunding-Kampagne des Bach-Advents meine erste Auseinandersetzung mit diesem Themengebiet ist und ich daher keinerlei Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Ergebnisse erhebe. Dennoch konnte ich im Laufe meiner Betrachtung verschiedene Kriterien ableiten, die meiner Meinung nach zum Erfolg einer Kampagne beitragen und auf jeden Fall Bestandteil der Projektkommunikation online und offline sein sollten.

  1. Dankbarkeit für jede Spende zeigen: Selbst 1€ hilft das Projektziel zu erreichen.
  2. Motto “ Mach den Bach-Advent zu deinem Fest“: Nennung des Mottos um den Kern des Vorhabens auszudrücken und als Wiedererkennungsmerkmal.
  3. wiederholter Spendenaufruf: Bitte um finanzielle Unterstützung.
  4. Hinweis auf Dankeschöns: Hervorhebung, dass es sich nicht um reine Spenden handelt, sondern jeder Supporter eine Gegenleistung erhält.
  5. Namentliche Nennung der Supporter: Falls genehmigt dürfen die Namen veröffentlicht werden, damit jeder sehen kann wer Unterstützer ist (Prestige).
  6. Nennung der (bisher) erreichten Spendensumme: Um der Community deutlich zu machen wie viel Geld bis zum Finanzierungsziel fehlt.
  7. Erfolgreiche Finanzierung: Dank an alle Unterstützer und Freude über Erfolg zum Ausdruck bringen.
  8. Hinweise auf Berichterstattung in anderen Medien (Verlinkungen): crossmedial auf Berichterstattung hinweisen, um die Reichweite zu erhöhen.
  9. Auseinandersetzung mit Problemen: Probleme und kritische Aspekte nicht vor der Community verbergen, sondern im öffentlichen Diskurs Gründe und Lösungswege suchen. So fühlt sich die Community ernstgenommen.
  10. Betonung des sozialen Gedankens beim Crowdfunding: Hervorheben, dass keine eigennützigen Projekte finanziert werden, sondern viele Menschen vom Projekt profitieren und die Projektstarter keinen Gewinn dabei machen.
    * Update: danke anTanjaIna und Elisa aus meiner Learning-Community 😉
  11. Tonalität der Beiträge: Positive und freundlich gestaltete Beiträge kommen sehr gut bei der Community an, und verdeutlichen mit wie viel Energie und Überzeugung die Initiatoren an ihrem Projekt arbeiten.
  12. Erklärung des Prinzips Crowdfunding: Zu Beginn der Kommunikationsmaßnahmen deutlich machen wie das Finanzierungsmodell funktioniert.
  13. professionell gestaltetes, kreatives Pitch-Video: Das Video soll kurz und knapp vermitteln worum es bei dem Projekt geht und Gründe liefern warum sich die finanzielle Unterstützung lohnt.

Im Laufe meiner Recherche ist mir sehr deutlich geworden, wie viel Arbeit hinter einer Crowdfunding-Kampagne steckt und dass diese nur sinnvoll ist wenn ein Projektstarter wirklich 100% hinter seinem Projekt steht und davon überzeugt ist. Beim Team des Bach-Advents war das definitiv der Fall. Trotz des schleppenden Spendenverlaufs hat das Team, unter der Leitung von Frau Siegmund, es geschafft genügend Unterstützer für eine erfolgreiche Finanzierung anzuwerben. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war die Kommunikation via online und offline Medien, die Fans und Interessierte alle Facetten des Projekts aufzeigte und das Thema Crowdfunding näher brachte. Die digitale Kommunikation verlief bereits teilweise erfolgreich (Startnext, Facebook), kann aber noch weiter ausgebaut werden. Außerdem ist zu überlegen, ob neben der Bewerbung über soziale Medien auch Maßnahmen wie Email-Newsletter sinnvoll wären. Zusätzlich darf der Stellenwert der offline  sowie face-to-face Kommunikation in diesem Fall unter keinen Umständen vernachlässigt werden.

Seid ihr mit meinen Tipps bezüglich der Kommunikation soweit einverstanden? Und habt ihr noch Ergänzungen oder Änderungsvorschläge?
Abschließend folgt noch ein Beitrag, in welchem ich meinen eigenen Lernprozess reflektieren möchte.

Quellen:

The Resistance Films (2013). CAPITAL C – The Movie. Abgerufen am 20.01.2014 von capitalc-movie.com: http://capitalc-movie.com

Ergebnis – Teil 1

Mit dem letzten Beitrag zur Online Berichterstattung über den Bach-Advent war die Analyse der einzelnen Kommunikationskanäle abgeschlossen. Bevor ich hier die Ergebnisse präsentiere, möchte ich meine Arbeit kurz zusammenfassen.

Im Rahmen des Fachs Digitale Kommunikation bestand die Aufgabe darin, die digitale Kommunikation anhand von verschiedenen Themen zu beleuchten. Ich habe mich für das Thema Crowdfunding entschlossen und konnte mich einer Learning-Community mit dem Oberthema Crowdsourcing anschließen. Zunächst habe ich dann den Ablauf einer Crowdfunding-Kampagne, die größten Teils via Internet abgewickelt wird, erläutert und mich später auf die Kampagne des Bach-Advent 2013 spezialisiert. Dabei habe ich die digitale Kommunikation in verschieden Kanälen betrachtet: Website, Startnext, Facebook, YouTube, Online Berichterstattung. Der Bach-Advent 2013 fand vom 29.11.2013-01.12.2013 in Arnstadt statt. Da die Crowdfunding-Kampagne bereits Ende September abgeschlossen war, folgte anschließend die Postfinanzierungsphase. In meinem Gespräch mit Elisabeth vom Bach-Advent Team erfuhr ich, dass die Resonanz auf die Dankeschöns sehr gut war und die komplette Auswertung der Kampagne zu einem späteren Zeitpunkt im Projektbericht stattfinden würde. Generell war das Team mit der Crowdfunding-Kampagne recht zufrieden. Zwar verlief der Spendenverlauf nicht kontinuierlich und die offline Maßnahmen, wie der Stand auf dem Stadtfest in Arnstadt, waren oft erfolgreicher als Online-Maßnahmen. Dies lässt sich wahrscheinlich auf die besondere Wichtigkeit von persönlichem Bezug zwischen den Projektstartern vom Stadtkern e.V. und den Unterstützern innerhalb des Projekts und auf die mangelnde Internet-Affinität der Zielgruppe zurückführen. Dennoch war die Kampagne am Ende erfolgreich und wurde mit 32% überfinanziert.
Nun möchte ich also mein Fazit aus der bisherigen Analyse ziehen und meine zu Beginn festgelegten Fragen beantworten.

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  • Welchen Umfang hatte die digitale Kommunikation im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne des Bach-Advent?

Im Laufe der Kampagne wurden fünf online Kanäle bespielt. Ich habe versucht den Umfang der Kommunikation mit Hilfe dieser Kriterien zu erfassen: Relevanz für Kampagne, Frequenz,  Transparenz und Möglichkeit für Feedback. Für den Umfang gibt sich nach meiner Analyse folgendes Schaubild:

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Das Schaubild zeigt, dass die Kommunikation vor allem auf der Plattform Startnext stattgefunden hat, was sehr sinnvoll ist, da hier das Projekt gestartet und abgewickelt wird. Außerdem ist es sehr nützlich dort eine Community aufzubauen, um bei weiteren Kampagnen auf eine spendenbereite Crowd zurückgreifen zu können. Die meiste Austausch fand allerdings über Facebook statt. Hier war schon eine Community vorhanden, die ausgebaut und zum Spenden animiert werden musste. Außerdem bietet Facebook die einfachste Möglichkeit eine Interaktion zu starten und mit der Community bzw. den Projektinitiatoren in Kontakt zu treten und sich über das Projekt auszutauschen. Daher ist der Umfang der Kommunikation in diesen Kanälen auf jeden Fall als ausreichend und gut einzustufen. Bei den anderen Kanälen (Website, YouTube und Online Berichterstattung) sollte noch mehr Kommunikation stattfinden und insbesondere zu den anderen Kanälen verlinkt werden. Einzelne Verbesserungsvorschläge habe ich bereits in den Analyse-Beiträgen festgehalten.

  • Welche Rolle spielt die digitale Kommunikation für den Erfolg der Kampagne?

Im Rahmen der Kampagne des Bach-Advent lässt sich an einem Beispiel die Rolle der Kommunikation besonders gut aufzeigen: Am 28.08.2013 wurde auf Facebook ein „offenes Wort“ veröffentlicht in welchem die mangelnde Spendenbereitschaft der vielen Arnstädter thematisiert wird.

„[…]Und da wir alle Veranstaltungen (außer Bachkirche unplugged) kostenfrei anbieten und keinen Eintritt nehmen, haben wir uns gedacht, warum nicht die vielen Arnstädter, die dieses Fest ja so lieben, mit kleinen Beträgen daran zu beteiligen („Macht es zu eurem Fest!“ ist der Slogan). 1€, 5€, 10€ oder mehr gegen attraktive Dankeschöns … das war die Grundidee. Wir wollten gar nicht viel, aber wir wollten Viele 😉 Seit Wochen fragen wir uns, warum das nicht wirklich funktioniert.[…]“

Die Resonanz auf dieses „offene Wort“ war sehr hoch und schlussendlich auch ausschlaggebend für den Erfolg der Kampagne.
Somit wird deutlich, dass eine rege Kommunikation zwischen Projektstartern und der Community überaus wichtig für den Erfolg eines Projektes ist. Die Kommunikation muss einen gewissen Umfang haben, um möglichst viele Personen zu erreichen und vom Projekt zu begeistern. Darüber hinaus sind Kriterien wie Klarheit, Originalität und Emotion/Tonalität sehr wichtig, damit das Zielpublikum richtig angesprochen wird und entsprechend reagiert. Außerdem ist stets das Constituency-Modell im Hinterkopf zu behalten, damit gewährleistet wird, dass alle verschiedenen Zielgruppen angesprochen werden. Neben der digitalen Kommunikation spielt im Rahmen dieser Kampagne daher die offline Kommunikation eine bedeutende Rolle, weil das Projekt sehr regional angelegt ist und die Projektinitiatoren die meisten Unterstützer persönlich kennen und daher eine Kommunikation im Internet nicht zwingend notwendig ist. Dennoch soll die Online-Präsenz helfen neue Supporter zu begeistern und die Bekanntheit des Bach-Advents zu steigern. Es geht vor allem um Interaktion zwischen den beiden Gruppen, die in diesem Fall online insbesondere auf Facebook und Startnext stattgefunden hat und auf den anderen Kanälen noch ausbaufähig ist. Problematisch bei dieser Kampagne ist, dass fast ausschließlich Bekannte und Freunde das Projekt unterstützen, obwohl viel mehr Menschen davon profitieren. Bei der nächsten Kampagne sollte versucht werden verstärkt auch das thematische Umfeld (Personen aus Kunst- und Musikszene) und das fachliche Umfeld (Personen die selbst Produkte auf dem Bach-Advent anbieten) als Supporter zu gewinnen. So können viele Personen kleine Beiträge spenden und das Projekt ist dennoch erfolgreich.

Zusammenfassend spielt die digitale Kommunikation in diesem Fall definitiv eine wichtige Rolle, allerdings darf die Bedeutung der offline Kommunikation für dieses Projekt nicht vernachlässigt werden. Bei größer angelegten Projekten, die nicht regional beschränkt sind, wie bspw. der Produktion einer CD, spielt die online Kommunikation eine wesentlich größere Rolle, da die Supporter und Fans nur auf diesem Wege erreicht werden können. Allerdings soll der Fokus nicht nur auf das persönliche und regionale Umfeld der Projektstarter gelegt werden, sondern es sollten auch Personen aus thematischem und fachlichem Umfeld angesprochen werden. Aufgrund des höheren Alters der Hauptzielgruppe und der damit einhergehenden mangelnden Internetaffinität, würden sich für die Zwecke des Bach-Advent auch verstärkt Maßnahmen aus dem klassischen Fundraising, wie bspw. Postmailings, PR Aktionen und Telefonspenden zur Generierung von finanziellen Mitteln eignen. Auch die klassischen Medien, wie regionale Zeitungen (TA) oder Radiosender (Antenne Thüringen, MDR) könnten verstärkt zu Bewerbung des Projektes eingesetzt werden.
Soviel zum ersten Teil meines Fazits. Im nächsten Beitrag möchte ich dann auch die verbleibenden Forschungsfragen eingehen. Falls es Fragen oder Anmerkungen gibt, freue ich mich sehr über eure Kommentare!

Kommunikation auf Facebook – ein Vergleich

Wie ihr bereits im Laufe unseres Blogs sehen konntet, beschäftigen Elisa und ich uns mit Finanzierungsmodellen, die dem Bereich des Crowdsourcing untergeordnet sind. Sowohl Crowdfunding- als auch Crowdinvesting-Kampagnen werden über das Internet abgewickelt. Sie laufen über verschiedene, eigens dafür konzipierte Plattformen, wie Startnext oder Companisto. Der „Löwenanteil“ der Kommunikation findet allerdings auf Social Media Plattformen wie Youtube, twitter oder facebook statt.
Im folgenden Chat möchten wir unsere beiden Kampagnen anhand des meist genutzten Kanals, facebook, vergleichen. Diese Gegenüberstellung ist möglich, da einerseits das Ziel beider Kampagnen die Generierung von finanziellen Mitteln ist und andererseits unseres beiden Untersuchungen die Möglichkeit für Feedback (mit den Ausprägungen Responsivität, Kontrolle und Wirksamkeit der Interaktion), des jeweiligen Kanals  in den Fokus gerückt haben.

Elisa und ich haben also speziell für den Kanal facebook geprüft welche positiven und negativen Aspekte der Kommunikation sich identifizieren lassen. Anschließend haben wir unsere Ergebnisse im Rahmen eines Chats auf facebook verglichen. Insgesamt fiel unsere Bewertung sehr ähnlich aus. Facebook war in beiden Fällen der meist genutzte Kanal, auf dem am meisten Interaktion stattgefunden hat. Als Kritikpunkte wurden angeführt, dass die Beiträge nicht dialogorientiert genug waren und die Crowd nicht auf die Posts reagiert hat sowie die mangelnde Multimedialität. Fazit unseres Chats ist dennoch, dass Crowdfunding bzw. –investing Kampagnen ohne den Einsatz von Social Media nicht in dieser Form realisierbar wären.
Den gesamten Chatverlauf findet ihr hier: Chatprotokoll_Facebook

Von euch würden wir abschließend gerne wissen, ob ihr im Verlauf eurer Betrachtung der digitalen Kommunikation auf Social Media Kanälen ähnliche oder komplett gegensätzliche Aspekte entdecken konntet. Über vielfältige Anmerkungen, vor allem von unserer Learning-Community, würden wir uns freuen 😉

Online Berichterstattung

Bevor ich auf die Berichterstattung eingehe, möchte ich noch kurz die Ergebnisse meiner Umfrage zu YouTube präsentieren.
Immerhin 13 Personen haben teilgenommen (danke dafür!) und die Frage Welche Inhalte eignen sich eurer Meinung nach für Videos im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne? beantwortet. Folgendes Schaubild verdeutlicht das Ergebnis:
UmfrageYoutube
Insgesamt findet meine Community Videos auf jeden Fall sinnvoll im Zusammenhang mit einer Crowdfunding-Kampagne. Am ehesten sollten sie eingesetzt werden, um einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen (38%), zur Vorstellung des Teams (23%) sowie der Dankeschöns (8%) und des Projekts an sich (8%), was ja bereits umgesetzt wurde. Daneben könnten auch noch Eindrücke vom letzten Bach-Advent (23%) festgehalten werden oder die Dankeschöns präsentiert werden (8%). Wöchentliche Updates im Bezug auf den Kampagnen-Verlauf werden nicht als sinnvoll erachtet. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse aber auch meine Vermutung, dass YouTube ein geeigneter Kanal für den Bach-Advent ist und intensiver genutzt werden sollte.

Zuletzt folgt bei meiner Analyse der digitalen Kommunikation die Online Berichterstattung. Im relevanten Zeitraum vom 24.06.2013 bis 29.11.2013 wurden zwei Artikel der Thüringer Allgemeine sowie ein Blog Beitrag veröffentlicht.

Der erste Artikel der TA enthält einen Rückblick auf den Bach-Advent 2012 und dessen Angebote. Anschließend wird die Crowdfunding-Kampagne und der Verein Stadtkern e.V. vorgestellt und das Prinzip von Crowdfunding kurz erläutert. Die Plattform Startnext und die Dankeschöns werden ebenfalls thematisiert.  Folgende Kriterien sind im Artikel enthalten: Spendenaufruf, Hinweis auf Dankeschöns, Nennung der (bisher) erreichten Spendensumme.

Im zweiten Artikel wird vor allem über das erfolgreiche Funding und die erreichte Spendensumme von mehr als 5000 Euro berichtet. Außerdem wird die Problematik von wenigen Supportern mit größeren Spenden anstatt vieler Supporter mit kleineren Spenden thematisiert. Wie bereits bei der Analyse von Facebook deutlich wurde, stellt die Auseinandersetzung mit Problemen im Laufe einer Crowdfunding-Kampagne ein weiteres qualitatives Kriterium dar.

In seinem Blog „Blog Arnscht: Die Wühlkiste – nicht nur für Eingeborene“ schreibt Ebs Pfeiffer über Geschehnisse aus Arnstadt und der Region. Im August widmet er dem Bach-Advent einen eigenen Eintrag und berichtet über die Crowdfunding-Kampagne. Er führt 10 Gründe an, warum man das Projekt unterstützen sollte. Dabei werden folgende qualitative Kriterien angesprochen: Dankbarkeit für jede Spende, Spendenaufruf, Hinweis auf Dankeschöns. Außerdem kann ein weiteres Kriterium, die Betonung des sozialen Gedankes beim Crowdfunding abgeleitet werden, welcher vom Blogger angesprochen wird und potenzielle Supporter zum Spenden bewegen soll.

Zu den quantitativen Kriterien: Alle Beiträge sind sehr verständlich und relevant für die Crowdfunding- Kampagne. Da nur drei Beiträge während der Kampagnenlaufzeit veröffentlicht wurden, ist die Frequenz als eher nieder einzustufen. Die Beiträge sind sehr positiv und optimistisch verfasst, allerdings wird, wie auch auf Facebook, auf Probleme und Risiken während der Kampagne hingewiesen. Somit tragen die Beiträge viel zur Transparenz und dem Verständnis des Prinzips hinter Crowdfunding bei. Bei der Betrachtung des Feedbacks fällt erneut die eher niedere Responsivität auf. Zu den beiden Artikeln der TA wurden keine Kommentare verfasst und zum Blogeintrag lediglich fünf Stück. Die Kontrolle der Kommunikation übernimmt einerseits die Presse bei den Artikeln und andererseits der Blogger. Das Team des Bach-Advents kann nur Einfluss darauf nehmen, indem Pressemitteilungen bezüglich der Kampagne verfasst werden. Die Wirksamkeit der Interaktion ist eher im Mittelmaß anzuordnen. Obwohl kaum oder gar keine Kommentare zu den Beiträgen geschrieben wurde, hat die Online Ausgabe der TA eine hohe Reichweite und auch der Blog „Blog Arnscht“ erreicht die wichtige Zielgruppe, nämlich interessierte Menschen aus Arnstadt und der Region.

meinfazit01

kriterien_zeitungIch denke, dass die Berichterstattung lokaler Medien enorm wichtig für ein Projekt wie den Bach-Advent ist, da es sich um einen Weihnachtsmarkt von Bürgern aus Arnstadt für Bürger handelt. Es ist hilfreich, wenn ein Artikel zu Beginn und am Ende der Kampagne erscheint. Optimal wären ein oder zwei weitere Artikel mit Updates zur Kampagne. Auch Berichterstattungen von Bloggern finde ich gut. Man könnte diese noch erweitern und Eindrücke von verschiedenen Besuchern des Bach-Advents an einer zentralen Stelle im Netz zusammentragen. Zu verbessern ist erneut die Responsivität bzw. Interaktion. Allerdings kann das Projekt-Team an dieser Stelle keinen Einfluss darauf nehmen. Außerdem ist anzumerken, dass die offline Berichterstattung im Rahmen dieses Blog nicht berücksichtigt wird. Diese ist wohl noch wichtiger, da viele oftmals ältere Besucher und Unterstützer des Projekts nicht so internet-affin sind und lieber auf andere Spendenmöglichkeiten zurückgreifen.

lernfortschritt04Das war nun der letzte Beitrag zur Analyse der digitalen Kommunikation im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne des Bach-Advent. Noch einmal kurz zusammengefasst habe ich zuerst die Website, anschließen den Auftritt auf der Plattform Startnext, die Facebook-Seite, den YouTube Kanal und zuletzt die online Berichterstattung analysiert und positive sowie negative Aspekte identifiziert. Insgesamt fiel die Nutzung von Startnext und Facebook positiv auf, die online Berichterstattung ist eher im Mittelmaß anzuordnen und bei der Website sowie dem YouTube Kanal sehe ich noch viel Potenzial bzw. Verbesserungsbedarf.  In meinen nächsten Beiträgen möchte ich generell auf problematische sowie positive Aspekte der Kommunikation eingehen und meine zu Beginn gestellten Forschungsfragen beantworten.
Falls es noch Unklarheiten oder Fragen zu meinen bisherigen Erkenntnissen gibt, immer her mit den Fragen 😉

Quellen:

Becker, T. (31. 08. 2013). Bach-Advent kurz vor dem Finanzierungs-Durchbruch. Abgerufen am 30. 21 2013 von Thüringer Allgemeine: http://arnstadt.thueringer-allgemeine.de/web/arnstadt/startseite/detail/-/specific/Bach-Advent-kurz-vor-dem-Finanzierungs-Durchbruch-446808017

Becker, T. (03. 07. 2013). Organisatoren des Bach-Advents betreten neue Finanzierungswege. Abgerufen am 30. 12 2013 von Thüringer Allgemeine: http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Organisatoren-des-Bach-Advents-betreten-neue-Finanzierungswege-733333582

Pfeiffer, E. (11. 08. 2013). Bach-Advent? Den kauf ich mir! Abgerufen am 30. 12 2013 von Blog Arnscht. Die Wühlkiste – nicht nur für Eingeborene: http://blog-arnscht.de/2013/08/bach-advent-den-kauf-ich-mir/

Crowdfunding an der TU Ilmenau – ein Vergleich

In einem Kommentar zu meiner Analyse des Bach-Advents auf Startnext fragte mich Elisa, ob ich dieses Projekt bereits mit anderen Crowdfunding-Projekten an der TU Ilmenau verglichen habe. Hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber einen Vergleich finde ich sehr spannend und deswegen habe ich ein bisschen recherchiert.
Zunächst habe ich zwei Projekte zum Thema Film von der TU Ilmenau gefunden und anschließend noch ein Musik-Projekt von Studierenden.
Hier habe ich die wichtigsten Infos von den jeweiligen Startnext-Pages zusammengetragen:

1. Der Film: Dritter Mai zwischen den Nudeln (ilmpressions 2013)

  • 2.985€ von 2.500€ (+485)
  • 101 Fans
  • 81 Supporter
  • 6 Blog- und 8 Pinnwand-Einträge

Anmerkung: Die Crowdfunding-Kampagne zum ilmpressions-Film 2014 ist bereits angelaufen.
Hier gibt’s nähere Infos zum Film und spenden könnt ihr dort natürlich auch!

2. Das Film Leben Festival 2012

  • 3.184 € von 3.000 € finanziert (+184)
  • 103 Fans
  • 71 Supporter
  • 16 Blog- und 9 Pinnwand-Einträge

3. Das Kleinstadt Collective Debüt-Album

  •  3.097 € von 2.800 € finanziert (+297)
  • 111Fans
  • 88 Supporter
  • 21 Blog- und 15 Pinnwand-Einträge

4. Der Bach-Advent 2013

  • 6.586 € von 5.000€ finanziert (+1.586)
  • 121 Fans
  • 93 Supporter
  • 9 Blog- und 17 Pinnwand-Einträge

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Insgesamt waren die bisher gestarteten Projekte der TU Ilmenau auf Startnext alle erfolgreich und wurden sogar überfinanziert. Die meisten Blog-Einträge hat das Team von Kleinstadt Collective verfasst, während der Bach-Advent mit den meisten Pinnwand-Einträgen punktet. Die meisten Fans hat ebenfalls das Projekt von Kleinstadt Collective. Im Gegensatz dazu zählt der Bach-Advent die meisten Supporter und konnte das höchste Fundingziel erreichen. Generell ist noch anzumerken, dass studentische Projekte bis 3.000€ auf jeden Fall über Crowdfunding-Kampagnen sammeln können, wenn ihre digitale Kommunikation und die Marketing-Maßnahmen des Projektes entsprechend geplant und durchdacht wurde. Das Team des Bach-Advent kann noch mehr Geld mit ihrer Kampagne sammeln, was wohl daran liegt, dass dieses Event nicht nur für Studierende sondern alle Bürger aus der Region Arnstadt interessant ist.
Ich hoffe ihr habt einen kleinen Überblick bekommen und ich konnte deutlich machen, dass Crowdfunding an der Uni definitiv auch erfolgreich sein kann.
Danke nochmal an Elisa für den Hinweis und im nächsten Beitrag berichte ich über die online Berichterstattung im Zuge der Crowdfunding-Kampagne des Bach-Advent und komme nochmal kurz auf meine Umfrage zum YouTube-Kanal zu sprechen.

Quellen:

Bönsel, C. (2013). Kleinstadt Collective Debüt-Album. Abgerufen am 12.01.2014 von Startnext: http://www.startnext.de/kleinstadt-collective

Gottwald, T. (2013). Dritter Mai zwischen den Nudeln. Abgerufen am 12.01.2014 von Startnext: http://www.startnext.de/ilmpressions2013

Meixner, M. (2013). Film Leben Festival. Abgerufen am 12.02.2014 von Startnext: http://www.startnext.de/film-leben-festival

738 Klicks und keine Kommentare – der YouTube Kanal

Im letzten Beitrag wurde der Kanal Facebook analysiert, auf welchem die meiste digitale Kommunikation stattgefunden hat. Jetzt folgt ein Gegenbeispiel, nämlich der YouTube-Kanal.

Der Kanal wurde im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne erstellt. Der Kanal verfügt über ein Titel- und Profilbild, aber nicht über eine Beschreibung. Momentan hat der Kanal noch keine Follower und misst keine Interaktion. Bisher wurde lediglich das Pitch-Video eingestellt. Dieses wurde bisher 738 Mal aufgerufen und drei Mal positiv bewertet (Stand 30.12.2013). Das Video enthält eine Beschreibung, mit Verlinkung zur Startnext-Page.  Zum Video sind allerdings keine Kommentare von der Community vorhanden.

Für die Crowdfunding-Kampagne hat dies folgende Konsequenzen:
Das einzige Video ist sehr verständlich, freundlich gestaltet und auch originell und trägt teilweise zum Verständnis der Kampagne bei. Da es sich um das Pitch-Video handelt, ist es für die Kampagne sehr relevant und wurde auf Startnext eingebunden. Bisher ist nur ein Video im Kanal vorhanden, deshalb bist die Frequenz als nieder bzw. ungenügend einzustufen. Die Möglichkeit für Feedback ist im Kanal YouTube stets durch die Kommentar- und Bewertungsfunktion gewährleistet. Allerdings werden diese Möglichkeiten nicht genutzt. Wie bereits gesagt, gibt es keinerlei Kommentare und daher ist die Responsivität gar nicht ausgeprägt. Die Kontrolle der Kommunikation kann nicht gemessen werden, da keine auf diesem Kanal stattfindet. Auch die Wirksamkeit der Interaktion ist als eher nicht wirksam einzustufen, weil es außer drei positiven Bewertungen keine Reaktionen gibt. Anzumerken ist jedoch, dass das Video bereits mehr als 700 Mal angeklickt wurde und dies als positiver Aspekt gewertet werden sollte. Vielleicht haben sich die Zuschauer anschließend in anderen Kanälen zum Projekt geäußert. Von den qualitativen Kriterien findet sich lediglich der Spendenaufruf in der Beschreibung des Videos wieder. Im Video wird außerdem das Motto „Mach den Bach-Advent zu deinem Fest“ angesprochen.

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kriterien_youtubeDie Nutzung des YouTube Kanals durch den Bach-Advent fällt sehr schlecht aus. Es sind keine Beschreibung des Projekts, keine Follower, keine Kommentare und nur ein Video vorhanden. An dieser Stelle sind noch viele Verbesserungen möglich. Ich bin der Meinung, dass sich YouTube eigentlich sehr gut für die Zwecke des Bach-Advent eignet. Die Videos müssen nicht lange oder aufwändig produziert sein, sie sollen den Fans und Supportern lediglich das Gefühl geben direkt beim Projekt bzw. der Crowdfunding-Kampagne dabei zu sein. Auf dem tatsächlichen Event könnten kleine Video-Clips gedreht und anschließend veröffentlicht werden, damit mögliche Supporter sich ein Bild von den Angeboten machen können. Außerdem könnte während der Crowdfunding-Kampagne Videos wie „Ein Blick hinter die Kulissen“ oder „Wir stellen unsere Dankeschöns vor“ veröffentlicht werden, um das Interesse am Projekt zu steigern.
Welche Inhalte eignen sich eurer Meinung nach für Videos im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne?

Quelle:

Bach-Advent. (2013). BachAdventArnstadt. Abgerufen am 05. 01 2014 von YouTube: http://www.youtube.com/user/BachAdventArnstadt?feature=watch